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Aktuell
Städtebau & Architektur →

Großes im Kleinen: Ein Saarheft von moderneREGIONAL

Großes entsteht immer im Kleinen – mit diesem Slogan wirbt das Saarland an den Autobahnen und im Netz für sich. moderneREGIONAL stellt in seinem aktuellen Sommerheft Architektur und Städtebau der Nachkriegsmoderne im Saarland vor und entdeckt großartige Ergebnisse einer „Saarmoderne zwischen Frankreich und Deutschland“, die aktuell sowohl im Saarland selbst als auch darüber hinaus kaum bekannt ist und daher auch leider an einigen Stellen von Vernachlässigung betroffen und gar gefährdet ist. Bleu – Blanc – Brut heißt das Heft des onlineMAGAZINS, die Redaktion übernahmen Marco Kany und C. Julius Reinsberg.

aktuelle Termine →

U-Bahnexpert*innen gesucht! Call for Papers!

Underground Architecture Revisited heißt die internationale Tagung, die ICOMOS, das Landesdenkmal Berlin und die Initiative Kerberos vom 20.–23. Februar 2019  zur nachkriegsmodernen Architektur von U-Bahnhöfen veranstalten.

Referent*innen aus den Bereichen Bau- und Kunstgeschichte, Denkmalpflege und Restaurierung, Architektur und Ingenieurwesen, Verkehrs- und Stadtplanung sowie Sozial- und Kulturwissenschaften sind eingeladen, zu dieser vergleichenden Bestandsaufnahme beizutragen und zugleich den lange schon erforderlichen interdisziplinären Erfahrungsaustausch zwischen Denkmalpflege und Denkmalforschung mit der Sanierungspraxis und den Machern, Betreibern und Nutzern moderner U-Bahnlinien zu initiieren.

Denkmalwerte und -bedeutung, Konstruktion, Material und Farbe, Erhaltung und Modernisierung, Vermittlung und Rezeption sowie ein Fokus auf Akteure und Netzwerke sind gewünschte Themenspektren. Den gesamten Call for Papers findet Ihr hier: Initiative Kerberos. Einsendeschluss ist der 15. August 2018.

Medienpartner und Partner der Tagung sind moderneREGIONAL, Bundesstiftung Baukultur, Berliner Verkehrsbetriebe BVG, Berlinische Galerie, Architekten- und Ingenieurverein zu Berlin, Architektenkammer Berlin, Baukammer Berlin und urbanophil.net.

Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Experiment Ebertplatz

Ein Gastbeitrag von Martin Herrndorf, agora Köln

Abb. Markus Wilwerscheidt

Am Ebertplatz formiert sich eine in Köln einzigartige urbane Koalition, um das „Interim“ bis zum anstehenden Umbau zu gestalten. Ein Experiment in urbaner Lebensweise und Raumgestaltung. Wird es funktionieren? Ein kurzer Einblick und ein Ausblick auf den Tag des guten Lebens, den wir rund um den Platz am 1. Juli veranstalten.

Brutalismus-Ideal und Hassobjekt, Betonwüste und Kunstort, Angstraum und Spielwiese – der Ebertplatz hat es bundesweit in die Presse geschafft. An ihm bündeln sich Kräfte, die unsere Städte und die Auseinandersetzungen in den nächsten Jahren prägen werden. Hier treffen und Künstler auf Sozialarbeiter, Nachhaltigkeits-Aktivisten auf eine offene Drogenszene, gewachsene Nachbarschaften auf unterschiedliche migrantische Gruppen (und diese aufeinander), Anwohnerinnen und Anwohner auf Denkmalschützer.

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Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Netzwerk Immovielien e.V. – Verein für gemeinwohlorientierte Immobilien- und Stadtentwicklung

Zivilgesellschaftliche Initiativen, die selbstorganisiert, solidarisch und in Kooperation mit Partnern Immobilien für sich und ihre Nachbarschaft entwickeln, tragen wesentlich zur Entwicklung lebendiger und zukunftsfähiger Lebensräume bei. Allerdings sind die Rahmenbedingungen für eine solche gemeinwohlorientierte Immobilienentwicklung – Immobilien, die von Vielen für Viele, kurz Immovielien, entwickelt werden – in verschiedener Hinsicht noch sehr wenig optimal: es gibt wenige bezahlbare Grundstücke, wenig passende Finanzierungs- und Förderinstrumente oder auch Schwierigkeiten in der Zusammenarbeit von Initiativen und Kommunen.

Das Netzwerk Immovielien arbeitet seit seiner Gründung in Leipzig im Jahr 2016 erfolgreich daran, die Rahmenbedingungen für eine gemeinwohlorientierte Immobilien- und Stadtentwicklung zu verbessern. Entsprechende Initiativen werden im und vom Netzwerk unterstützt und beraten, Erfahrungsaustausch und Lobbyarbeit in allen relevanten Handlungs- und Politikfeldern sind Aufgaben des Netzwerks.

Dazu konnte eine Vielzahl von Akteuren aus unterschiedlichen Bereichen – Zivilgesellschaft, öffentliche Hand, Genossenschaften, Architektur, Stadtplanung, Wissenschaft, Verbänden und Projektentwicklung – zur Mitwirkung im Netzwerk gewonnen werden.

Am 18. Juni 2018 wurde aus dem Netzwerk ein Verein. URBANOPHIL gratuliert zur gelungenen Vereinsgründung und freut sich als eines der Gründungsmitglieder auf eine fruchtbare Zusammenarbeit zu diesem Thema, das uns seit langem auch umtreibt. Wir werden von den Immovielien-Aktivitäten berichten und uns mit dafür einsetzen, die Kernforderungen des Immovielien-Vereins zu realisieren:

  1. MEHR BODEN! … für eine gemeinwohlorientierte Immobilienentwicklung und Immovielien
  2. GUTES GELD! … um die Finanzierung von Immovielien zu verbessern
  3. ANDERE FÖRDERUNG! … um Investitionen in Immovielien zu erleichtern
  4. PASSENDES RECHT! … und passender steuerlicher Rahmen für Immovielien
  5. MEHR AUGENHÖHE! … in der Zusammenarbeit von öffentlicher Hand und Immovielien

Weitere Informationen zum Netzwerk Immovielien e.V., zu Projekten und natürlich auch zu beispielhaften Immovielien finden sich auf der Homepage des Netzwerks. Weitere Mitglieder werden gebraucht! Alle Informationen dazu ebenfalls auf der Homepage des Netzwerks.

Kunst & Kultur →

urbanoREVIEW – Sensual City Studio: A History of Thresholds

„How can an architect show what cannot be seen but only felt?“ fragen sich die Pariser Architekturphilosophen Sensual City Studio in ihrer täglichen Praxis. Mit ihrem Bildessay „A History of Thresholds – life, death & rebirth“ geben sie am Beispiel des architektonischen Elements der Schwelle eine denkbare Antwort auf diese Frage. Gleichzeitig erklären sie mit dem Lebenszyklus der Schwelle – life, death & rebirth – das Mensch-Raum-Problem der Moderne auf andere Art und schlagen die Neuerfindung der Schwelle als konkrete Lösung vor.

An der empfundenen Anonymität, der Distanz, Leere, Beliebigkeit und Unnahbarkeit moderner Stadtstruktur und Architektur, so suggeriert es der Essay in sorgfältig ausgewählten Bildern und kleinen, prägnanten Texten, sei das Verschwinden der Schwelle schuld. Man mag sofort anmerken, dass die Autoren – Pauline Marchetti [Architektin], Philippe Simay [Philosoph], Estefania Mompean [Urban Designer, Architekt] und Jacques Ferrier [Architekt und Stadtplaner] – mit diesem Hintergrundgedanken lediglich bekannte Topoi der Modernekritik aufrufen. Ihre Idee aber, diese so bildhaft an einem zu unrecht oft übersehenen architektonischen Element deutlich zu machen und die konsequente, poetisierende, klare und kluge Durcharbeitung des Narrativs Schwelle überzeugt und ist innovativ.

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